Archiv für den Monat: Juni 2019

Wirre Worms-Fakten

  • Laut ursprünglichem Plan sollte König Gibich in der ersten Szene sterben.
    Dann, wegen Planänderung, in der zweiten.
    Dann bei der Hälfte von Band 1.
    Endstand: Er stirbt am Ende von Band 2 …
  • Ich kann Walther von Spanien nicht ausstehen. Weder in der Sage noch in meinem eigenen Roman. Das liegt wohl daran, dass er in der Walthersage (und vor allem in der Thidrekssaga) als der bessere Kämpfer dargestellt wird, soll heißen besser als Hagen. Nein, nein, das glaube ich nicht. Und intellektuell kann Walther ihm ohnehin nicht das Wasser reichen. Blöder Walther.
  • Der Hunnenname Munsuc müsste eigentlich Mundzuc heißen. (So wird er in den antiken Quellen wiedergegeben. Attilas Vater hieß so.) Weil das beim Lesen jedoch dämlich aussieht, habe ich die Schreibweise des Namens abgeändert. Wenn man Mundzuc betont schnell ausspricht, klingen das d und das z fast wie ein s.
  • Ich mag Kriemhild nicht. Figuren, die aus Rache (also praktisch aus Liebe) Massenmorde anordnen, finden nicht meinen Beifall. – Figuren, die aus politischen Gründen einen Mord akzeptieren/begehen, sind natürlich böse. Aber eben auch berechnend, und ich mag in Büchern die Bösen immer viel mehr als die Guten, denn die Bösen sind intelligent. Kriemhild lässt sich nur von Gefühlen leiten, Gunther und Hagen von Ratio und Realpolitik.
  • Ich habe zur Recherche ein Buch gekauft, das die Briefe des Bischofs Avitus von Vienne und seiner Korrespondenten enthält, unter anderem auch Briefe der Burgunderkönige Gundobad und Sigismund. In Band drei werde ich dann Zitate daraus verwenden (aber natürlich so versteckt, dass sie nicht auffallen).
    Außerdem habe ich ein Buch mit Briefen von Wilhelm I. und Bismarck gekauft (ein Reprint in Fraktur), aus dem wird ebenfalls zitiert werden. So schrieb Wilhelm I. einmal nach einem Zerwürfnis (mit Rücktrittsdrohung von Bismarck): „Mein größter Wunsch ist es doch, mit Ihnen (…) immer fest einverstanden zu sein.“
    Dieses Zitat wird hundertprozentig ins Worms-Buch übernommen! So besänftigt man als Monarch seinen verstimmten Berater … 🙂
  • Gunther schreibt man mit h, weil der Name aus Gunt (Kampf) und Her (Heer) zusammengesetzt ist. Dasselbe Wort „Her“ findet man auch in Walther, und es war ursprünglich auch in Volker (=Volkher) und Werner (=Werinher) vorhanden
  • Hagen bedeutet „der Beschützer“, und ist etymologisch verwandt mit Hag, Hecke, engl. hedge. Daher auch „umhegen“ = „mit einer Hecke umgeben“.
  • Ich war schon dreimal in Worms.
  • Otto der Jüngere? Endlich einer aus Team Diversity! 🙂 Ich mag beide Ottos.
  • Die Pferdenamen stammen alle von mir.
  • Gunther ist voll der Bildungssnob. „Claudius“ hat er seine verkrüppelte Taube genannt, „Argentum“ seinen Apfelschimmel und „Cuprum“ den Fuchs. Was für ein Streber!
  • Ich finde es immer super, wenn ich Menschen treffe, die wie die Figuren aus dem Nibelungenlied heißen. Ich kenne schon vier Siegfrieds, drei Volkers, vom Hörensagen eine Kriemhild, außerdem eine Brunhilde, einen Ortwin – und einen Gernot 🙂 – Er heißt zwar nicht Etzel, aber ich kenne auch einen Attila! Und ich war einmal in demselben Opernsaal, in dem eine Ute arbeitet. – Und er hat zwar Ü-Pünktchen, aber ich kenne auch einen Günther, einen sehr liebenswürdigen. Wow, die sind ja fast vollzählig …

Neuigkeiten oder wie soll ich diesen doofen Blogbeitrag sonst betiteln?

Ich kann hier schreiben, was ich will, weil a) niemand diesen Blog liest und b) wenn wider Erwarten doch jemand mitliest, dann wird er bestimmt gerne Negatives lesen, weil das viel interessanter ist als die ewige manische Selbstbeweihräucherung, die man heutzutage überall im Internet betreiben muss.

Ich habe es endlich begriffen: Ich bin die miserabelste Autorin der Welt. Ich habe einen schlechten Schreibstil. Alles andere ist auch miserabel, aber der Schreibstil am allermeisten. Das, von dem ich hoffte, dass es besonders gut ist, ist das Schlechteste. Ist das nicht absolut niederschmetternd? Onkel Bertie oder wer auch immer, ich hab keinen Bock, das zu recherchieren, sagte über Kaiser Wilhelm II., er sei „the most brilliant failure in history“. Über mich kann man das nicht sagen. Ich bin nicht „brilliant“. Ich bin nur „the worst failure in history of literature“.

Alle meine Romane sind bescheuert. Sie lesen sich grauenvoll, sie sind von allem zu viel, und alles, was ich beim Formulieren beachtet habe, Vokalharmonie und Rhythmik und alles – das ist einfach weg. Es ist schwer zu lesen und mühevoll und rumpelt vor sich hin wie die Müllabfuhr. Es ist altertümelnd und nimmt sich selber zu wichtig, und wenn es Humor hat, dann einen so verkrampften, gestelzten, als würden in irgendeinem Raucherkabinett fünf hundert Jahre alte Monarchisten sich für geistreich halten, weil sie alle dieselbe Bismarck-Anekdote kennen.

Dieser Schreibstil ist schrecklich. Man warf mir vor, ich könne nicht mit der Sprache umgehen, ich sei plump und stümperhaft und so weiter – früher dachte ich, ich könne sie eines besseren belehren, aber jetzt weiß ich: Sie haben recht. Niemand kann so schlecht schreiben wie ich. Niemand ist eine schlechtere Autorin als ich.

Manche schreiben Unterhaltung, und sie sind gut darin. Manche schreiben Anspruch, und sind phänomenal. Ich würde gerne beides verbinden, aber für Anspruch bin ich zu dumm und für Unterhaltung habe ich früher zu viel Goethe und Schiller gelesen. Meine Romane haben anspruchsvolle Ausgangslagen und Problemstellungen, aber um die Ideen gut umzusetzen, fehlen mir die kognitiven Fähigkeiten. Ich bin, ganz ehrlich, zu blöd.

Ich kann nichts von alleine, alles ist nur Kopie. Ich will nur wie die anderen sein, wie Wagner, und wie alle anderen, und alles ist bemüht. Ich bin wie ein Hündchen, das brav seine Kunststücke vollführt. Ich hasse meine Bücher. Sie sind ein Schandfleck auf Amazon. Ich hasse meinen Schreibstil. Ich wünschte, er wäre gut oder ein anderer. Ich wünschte, ich dürfte meine Bücher gut finden. Aber sie sind bescheuert. Ich hasse sie alle.

Erst wollte ich sie alle einmal wieder generalüberholen, weil in diesen verdammten Dingern immer noch irgendwelche verfluchten Rechtschreibfehler stecken, aber dann las ich den Kaiser von Huwelreich durch und fand heraus, dass ich die Actionszenen schreibstilmäßig peinlich finde und heutzutage statt Kommas viel mehr Punkte setzen würde, sonst wirkt es so fanfictionmäßig – und dann las ich weiter und fand den ganzen Kaiser v. Huwelreich so missraten, das ist ein grauenvoller Abschluss der Saga, und Rose ist im Vergleich tatsächlich besser, und ich wollte sie alle überarbeiten. Und dann schaute ich schnell ins Wormsbuch, und ich fand jeden Satz unterirdisch, diese ganze unterschwellige: „Oh, Drama! Oh, wie klingt das doch schön!“-Grundstimmung, (es gibt noch ein anderes Wort dafür, es gibt für alles andere Wörter, aber mir fallen nie die richtigen ein, und deshalb bin ich miserabel im Formulieren, und jedes Grundschulkind schreibt besser), und das Wormsbuch ist von meinem Favorit zu meinem Erzfeind geworden. Ich hasse es jetzt. Ich hasse sie alle, außer der Kaiser, sein Feind und der Krieg, das ist von vornherein so absurd, das will gar nicht ernstgenommen sein. Die da kommen, hasse ich auch.

Wie man sich so täuschen kann: Ist schon ok, hab ich gedacht beim Schreiben, und manchmal dachte ich auch: Das ist toll! Jetzt weiß ich: Alles ist bescheuert. Alle entsetzten Leser haben recht. So etwas Miserables. Das, das sind die schlechtesten Bücher aller Zeiten, denn sie sind nicht nur schlecht, sondern die Autorin war auch noch der Überzeugung, sie seien gut.

Jeder Satz ist schrecklich. Abgeschmackt, fade, alles gab es schon, alles Klischee, und wenn es nicht Klischee ist, ist es so gewollt: „Oh, wIe cOOl wIR aLLe SinD!“ Igitt. Ich kann mich nur in Superlativen ausdrücken, für alles Moderate reichen meine Fähigkeiten nicht aus.

Andere Autoren können eine herrlich komplexe Syntax verwenden (und Politiker auch, sogar beim Reden! Vor allem der, der ist wie der Friedenfelser! Es liest ja niemand mit!), und ich? In der Schule konnte ich das, aber heutzutage? Wahrscheinlich habe ich zu viele Bücher im Zimmer, Bücher von klugen Leuten, die nehmen mir alle Luft weg, deshalb sterben mir seit Jahren die Gehirnzellen ab.

Andere Leute beherrschen diesen zeitgenössischen Plauderstil, aber ich nicht, ich bin superdoof.

Es ist für kluge Leute sicherlich sehr amüsant (und für die zartfühlenden unter ihnen auch ein bisschen traurig) wie jemand solch ein großes Interesse für anspruchsvolle Themen hegen kann (Julikrise, Investiturstreit, Wagner, Vielvölkerreiche) und dabei mit so geringen Geistesgaben ausgestattet sein kann. Ich bin wie eine, die mit ganz viel Motivation den Mount Everest besteigen will – in Flip-Flops.

Leute, lest meine Bücher nicht.

Entweder werde ich sie mal wieder neu hochladen, oder ich werde sie alle kostenlos machen, weil sie genau so viel wert sind, nämlich nichts, oder ich werde sie aus dem Internet rausnehmen.

Leute, lest alle Bücher dieser Welt, aber nicht meine. Denn wer soll sie schon mögen, wenn sogar die Autorin sie hasst?

Neues zum Projekt „Medara“

Offenbar kann ich nur noch kurze Bücher schreiben: Erst 130 Seiten, dann mit Hängen und Würgen 90 Seiten, (ein längeres mit 230 Seiten, immerhin), und das aktuelle Projekt wird voraussichtlich noch kürzer! Ich vermute, dass es nur 60 Seiten werden. Das ist natürlich kein Roman, nur eine Schmalspurerzählung.
Aber dann soll es halt so sein. Es widerstrebt mir, alles auszuwalzen und auszustopfen mit unnützen Nebenhandlungssträngen. Außerdem ist das Land, in dem das neue Projekt spielt, ja ganz charmant und gut ausgearbeitet, aber ich habe keine Lust, mich wochenlang damit abzugeben. Eigentlich will ich zurück nach Worms.

Das neue Buch hat auch einen untypischen Handlungsverlauf: Das zentrale Element, dessenthalben ich es schreiben wollte, kommt erst im letzten Viertel zu tragen. In meiner Vorstellung nahm dieses Element stets den größten Teil der Handlung ein. Allerdings sind die vorhergehenden Ereignisse nötig, um der Geschichte Leben einzuhauchen; ohne sie würde die Geschichte sehr kalt und unpersönlich wirken.
Das zentrale Element ist sehr spannend (finde zumindest ich), und ein anderer Autor würde daraus einen ganzen Roman machen können. Da dieses Buch jedoch in die Welt von Huwelreich etc. eingebaut wird, muss die Geschichte anders aufgebaut werden. Die Grundidee hat dadurch an Kraft verloren, die gesamte Buchreihe hat an Vielfalt und Weltenbau gewonnen.
Eigentlich würde der zentrale Konflikt dieser Geschichte sogar besser in die Jetztzeit passen. Er hat etwas Thrillermäßiges an sich. Aber über die Jetztzeit kann ich nicht schreiben, darüber weiß ich zu wenig.

Was eine Option wäre: Das Medara-Buch dauerhaft kostenlos machen. Dann brauche ich beim Schreiben kein schlechtes Gewissen haben, weil es so kurz ist, und ich muss es nicht auf Mainstream trimmen und mit den gleichen langweiligen Handlungsmustern füllen. Dann bleibt es nur die schlanke Original-Version.

Buchbekenntnisse

Egal wie viel man recherchiert hat, irgendwelche Fehler begeht man trotzdem. Egal wie klein der Fehler ist, irgendeinem Schlaumeier fällt er auf, und der kann dann auftrumpfen: „Die hat von nix eine Ahnung, ha!“

Nichts gibt so viel Auskunft über den Autoren wie seine Fehler.

Hier sind meine Confessiones:

In „Der Kaiser von Huwelreich“:  Jeder ist ein General.

So eifrig hab ich recherchiert über militärische Einheiten: Was ist größer, Regiment oder Bataillon oder Korps, und wie heißt es bei der Kavallerie, und blaba, ich schrieb mir sogar einen Spickzettel, der noch immer auf dem Schreibtisch liegt, und eines kam mir nicht in den Sinn: Zu schauen, wer einem Regiment vorsteht. Weil ein General was Beeindruckendes ist, machte ich jeden auftretenden Militärmenschen gleich zum General. Jetzt hat jedes Regiment einen! Dabei untersteht ein Regiment für gewöhnlich einem Oberst (bezogen auf Aarenlands Vorbild, das Deutsche Kaiserreich). Wenn jeder General ist, ist es ja nichts mehr wert!

Allerdings kann ich mich gut rausreden, sodass es trotzdem innerhalb der Geschichte Sinn ergibt: Der militärbegeisterte Kaiser Johann will wahrscheinlich jeden gleich zum General machen und Orden verteilen und Festmähler geben für seine schneidigen Militärs. In diesem Sinne ist seine überschäumende Begeisterung schuld an der Generalsschwemme. Das passt doch!

Die Leibgarde heißt Garde du Corps. – Das ist ein Fehler!

Man muss wahrlich kein Romanist sein, um Garde du Corps korrekt zu übersetzen. Bei mir heißt die Leibwache des Kaisers von Aarenland auch Garde du Corps, wie in Preußen. Aber in meinem historischen Vorbild Preußen ist alles etwas komplizierter: Die Garde du Corps war nicht die gesamte Leibwache, sondern so bezeichnete man nur die Kavalleristen, nicht die Infanteristen. Wie es sich gehört, unterstand die Garde du Corps einem Korps. Dem Gardekorps. Wie auch sonst. Jetzt heißen bei mir die Infanteristen aber Garde du Corps, oh nein! Jetzt gibt es bestimmt irgendwelche Geschichtsfanatiker, die sich darüber aufregen, wie man so schlecht recherchieren kann! – Zum Glück ist Aarenland nur vom Kaiserreich inspiriert, also darf die Leibwache heißen, wie sie will. Wäre das ein historischer Roman, müsste ich natürlich nach Canossa gehen.

Pflanzen und Essen interessieren mich nicht.

Wenn irgendwo Pflanzen blühen, mit richtigen Namen, dann könnt ihr euch sicher sein: In der Rohfassung des Manuskripts stand da nur: „Auf der Wiese blühten … und ….“

Wenn die Leute etwas essen, das über Hammelfleisch, Brühe, Bagrater Ringerln und Wiener Schnitzel hinausgeht, dann hat mir mit Sicherheit jemand anderes die Gerichte vorgeschlagen. Ich habe da so meine Gourmets, die sich hervorragend mit gehobener Küche auskennen …

Er spricht Griechisch mit dem Abt und nennt ihn „Pietas vestra“

In „Der König von Burgund und der Krieger“ hat Hagen eine Unterredung mit einem byzantinischen Abt. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass die beiden griechisch sprechen; um den Abt für sich zu gewinnen, verwendet Hagen u.a. den Ehrentitel „Pietas vestra“. Raffiniert.
Hintergrund der Sache ist, dass ich mir für die Recherche eigens ein Buch mit der Briefsammlung des Bischofs Avitus von Vienne gekauft habe (aus dem Lateinischen übersetzt ins Englische; auf Deutsch gibt es das nicht). Avitus war ja ein Bischof im Reich des Burgunderkönigs Gundobad. Er starb 518. Er führte einen Briefwechsel mit Gundobad, dessen Sohn und Amtsnachfolger Sigismund, dem Kaiser von Byzanz und anderen Bischöfen. Er war sehr kreativ im Ersinnen von Anreden: Gloria vestra, Auctoritas vestra, irgendwas mit super, ich schreibe mal einen ganzen Blogartikel darüber. Ich war so begeistert von diesen Ehrentiteln, dass ich sie gleich im Roman einarbeiten wollte. Dabei entging mir, dass lateinische Ehrennamen im ansonsten griechischen Gespräch befremdlich sind …
Modern gesagt: Streber-Fail! X-D

Mary Sue, bist das du? (Eigentlich Gary Stu)

Den Begriff der Mary Sue kennen viele. Ihr männliches Pendant ist der Gary Stu. So ein Gary ist eine Figur, die einfach überragend ist, und zwar auf eine richtig übertriebene Art und Weise: Der Gary Stu kann sich binnen kürzester Zeit Fertigkeiten aneignen, für die andere Leute jahrelang trainieren müssen; der Gary Stu ist immer düster und grimmig; er gewinnt jeden Kampf, auch wenn er noch so aussichtslos scheint, und er kann Schmerzen aushalten, die jeden anderen in die Knie zwingen würden; er hat die coolsten Waffen und trägt immer Schwarz; er hat eine tragische Vergangenheit und ist meist ein verlorener Königssohn, oder er ist ein Bastard (eines Königs); er hat einen besonderen tierischen Begleiter, vorzugsweise ein Raubtier oder ein edles schwarzes Ross – ihr wisst, wen ich meine …

Ich hatte keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet …

General Schasaugert ist der Protagonist einer kleinen Anekdote in „Der Kaiser von Huwelreich“. Der Hintergrund ist folgender: Ich habe einmal ein Wörterbuch des Wienerischen geschenkt bekommen. Mei, liab! Ich habe es fleißig für „Der Kaiser von Huwelreich“ verwendet und ein paar Generale (die sind überall) mit wienerischen Wörtern benannt. Einen, der sehr weitsichtig ist, nannte ich „Schasaugert“, das war laut Wörterbuch die Bezeichnung für einen Menschen, der nicht gut sehen kann. Ich dachte, die erste Silbe wird kurz ausgesprochen. Erst Monate später ging mir auf, dass sie vermutlich lang ausgesprochen wird. Solche Wörter haben in Huwelreich jedoch nichts zu suchen! Dieser General wird natürlich umbenannt! 😀