Viele Bücher und zwei Skulpturen

Gestern, am 24. November, habe ich „Königin der Ruinen“ fertiggemacht. Die Schlussszene musste noch etwas verlängert werden. Die letzten geschriebenen Wörter waren irgendwas à la „brach der Untergang an“ oder so.
Heute habe ich mit dem Abtippen von „Ein Galgen für den Kaiser“ begonnen. Das mag zwar antimonarchistisch klingen, lässt den darin auftretenden Kaiser jedoch als Helden sterben. Der Titel soll halt Interesse wecken, und mir fiel nichts anderes ein, das einen halben Ausblick auf die Handlung gewährt.

Außerdem habe ich diese Woche ein paar Bücher abgeholt, auf die ich mich schon seit langem gefreut hatte. Nämlich:

  • Der Deutsch-Französische Krieg von M. Epkenhans
  • Der Deutsch-Dänische Krieg 1864
  • Russische Geschichte von G. Stökl
  • Theoderich der Große vom C. H. Beck-Verlag (das gibt es aber erst zu Weihnachten)
  • Eschatologie von Benedikt XVI./Joseph Ratzinger

Ein weiteres Buch wollte ich auch noch haben, doch da das Internet ständig weg war, konnte ich es erst später bestellen, und jetzt ist es vergriffen und erst ab Mitte Dezember lieferbar! Wie schade! Nur wegen dem Netzbetreiber, dessen Namen für seine Tarife Geschichtsfreunden negativ auffallen, denn es zeugt nicht von Geschichtsbewusstein, einen Namen zu wählen, der außer einer Farbe auch mit einer Schlacht verbunden ist.

Das Buch, das erst später kommt, ist „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“, der große Katalog zur Ausstellung in Mainz.

Und zudem sind sie heute angekommen, die ich mir schon seit Jahren gewünscht, aber erst jetzt bestellt habe: Eine Büste von Wilhelm I. und eine von Bismarck! 12 und 15 cm. (Einen Wilhelm II. hab ich schon seit Jahren.) Nun stehen sie auf meinem Schreibtisch, auf dem nun noch weniger Platz ist, und betrachten mein Wirken mit weisem Blick. Ich hoffe, es gefällt ihnen, was ich mache.

Die Worms-Bücher sind wieder da!

Das ging länger als gedacht, bis KDP die Dateien wieder hochgeladen hatte. Jetzt muss ich noch die Produktseite im Shop anschauen (lassen), aber es müsste alles wieder da sein.

Blöderweise habe ich die Bücher nämlich, statt sie zu aktualisieren, kurz aus dem Verkauf genommen, die Daten geändert und sie dann wiederveröffentlicht. Das war doof. Ich ärgere mich! Hoffentlich haben alle KDP-internen Prozesse funktioniert. Jetzt mache ich mir wieder tagelang Sorgen, ob alles passt.

Und außerdem sind die Huwelreich-Bücher fortan als Serie zusammengefasst. Sie hat sogar einen Namen bekommen:

Die Kaiser-Saga von Lili Vogel

Passend, nicht wahr? Ich wüsste niemanden, der diesen Seriennamen mehr verdient hätte. 45 Biographien von Kaiser Wilhelm II. und bisher ungezählte Biographien der anderen Kaiser und Dynastien stimmen mir zu.

13. November 2020

Anfang dieser Woche hatte ich eine lange Liste mit Aufgaben erstellt, die ich alle noch machen muss. (Davon zuhöchst anspruchsvolle Dinge wie: „Zeitungsartikel ausschneiden“ (Ich schneide alles aus, was mich halbwegs interessieren könnte, lege es auf einen Stapel und schaue es nie wieder an. Inzwischen entschuldige ich mich in Gedanken schon bei denen, die später meine Sachen aufräumen müssen …), oder „Einen Tippfehler im Blog korrigieren“.) Es waren allerdings auch wichtige Sachen dabei, zuvörderst das erneute Hochladen von Worms 3 (wegen der nunmehr korrigierten Tippfehler).

Im Übrigen habe ich noch gar nirgends erwähnt, an welchem Buch ich gerade schreibe: an keinem.
So.
Ich tippe nämlich gerade eines ab. Mein Diktierprogramm habe ich nach Monaten des Wahnsinns praktisch abgeschrieben (im übertragenen Sinne, nicht im kaufmännischen). Das arme Ding wurde 2018 abgekündigt, irgendwann im Herbst. Ratet mal, wer es im Frühjahr 2018 noch gekauft hat, als noch nicht abzusehen war, dass das Ende naht. Ja … Und nachdem das Diktierprogramm sich dieses Jahr ständig aufführte, als sei es schwerhörig, ich dann ein neues Headset kaufte in der irrigen Annahme, es liege am alten Headset (haha!), und das Diktierprogramm nach einer kurzen Phase der Besserung beschloss, fortan nur noch absoluten Blödsinn zu schreiben, bei dem das Korrigieren länger dauerte, als wenn ich es von Hand geschrieben hätte, beschloss ich, mich von Dragon zu verabschieden.
Bei den Worms-Büchern 1 und 2, beim Dietrich, bei „Der Kaiser, sein Feind und der Krieg“, bei der Giftprinzessin, Kriegsfels und Aeterna hat es mir wackere Dienste geleistet. Aber ab Worms 3 und 1,5 war es am Ende. (Dazwischen hatte ich ein System-Update durchgeführt, und das könnte der Grund sein.)
Leider gibt es keine Alternativen, die für das Diktat eines ganzen Buches geeignet sind. Jede hat irgendeine Eigenart, die für kurze Texte in Ordnung ist, aber für lange Texte nicht in Frage kommt.


Das Buch, das ich gerade abtippe, spielt in der Huwelreich-Welt, im Altertum. Wie es sich für meine Romane gehört, wird wieder gezündelt, gibt es wieder einen armen Tropf, der immer Pech hat, eine niedliche gefiederte Nebenfigur, und gehen am Ende alle unter. „Book Business as usual“.

12. November 2020

Wie immer sind nach Veröffentlichung meiner neuen Bücher wieder ein paar Tippfehler im Text aufgetaucht. Während all der vorhergehenden Korrekturdurchläufe haben sie sich offenbar getarnt, diese Schlingel! Jetzt habe ich die Bücher neu hochgeladen; binnen der nächsten Stunden werden sie aktualisiert.

Wollt ihr wissen, welche Bücher ich seit dem letzten Mal gelesen habe?

  • Ein Buch über Otto und Johanna von Bismarck (war ja klar)
  • Einen Ausstellungskatalog über Bismarck
  • Karolingische Klöster: Wissenstransfer und kulturelle Innovation (Materiale Textkulturen) (eBook für 0 Euro!)
    Sehr informativ, und außerdem habe ich ein paar tolle Informationen gefunden, die ich in Worms 4 einbauen werde.
  • One Hundred Years of Chemical Warfare: Research, Deployment, Consequences
    Auch hier war der eBook-Preis 0 Euro. Sehr interessantes Buch
  • Meine Vorfahren von Kaiser Wilhelm II.
  • Papier im mittelalterlichen Europa: Herstellung und Gebrauch (Materiale Textkulturen)
    Auch spannend, und kostenlos
  • Fear and Loathing in the North: Jews and Muslims in Medieval Scandinavia and the Baltic Region
    hat auch 0 Euro gekostet
  • Ludwig XIV. von C. H. Beck Wissen
    Toll zum Einstieg!
  • Ein kurzes eBook über Südamerika auf Spanisch
  • Ein Buch mit „neuen“ Anekdoten über Papst Benedikt XVI.
    Also, für mich gab es nicht viel Neues; aber nichts für ungut, denn ich habe ja schon viele Papst-Bücher gelesen.
  • Im Glanz der Krone. Das Buch von Viktoria Luise, der Tochter von Kaiser Wilhelm II., das ich in einem der vorigen Blogartikel vorgestellt hatte.

Erstellen und Verwalten einer Serie mit KDP

Seit Oktober ist es möglich, als Autor selber Serienseiten anzulegen und Bücher hinzuzufügen. Bisher wurden diese Seiten nur vom Support erstellt und gepflegt; der Autor hatte keinen Zugriff darauf.

Die Serienerstellung bzw. -verwaltung ist schön benutzerfreundlich gestaltet und leicht zu finden.

Gleich unter der Schaltfläche zur Erstellung neuer eBooks/Taschenbücher findet man die Möglichkeit, Serien zu erstellen.

Die Bücherregal-Seite von KDP

Serientitel im Bücherregal anzeigen lassen

Mit dem Suchfilter „Bücher in Serie“ werden alle Serientitel im Bücherregal angezeigt.

Die wichtigsten Infos der Serienseite bearbeiten

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Die Übersicht der Serienseite

Seriendetails bearbeiten

Unter Seriendetails kann man z. B. den Serientitel bearbeiten. Zudem kann man eine Beschreibung der Serie liefern; lässt man dieses Feld jedoch leer, zeigt Amazon auf der Serienseite einfach die Inhaltsangabe des ersten Bandes an.

Eine interessante Neuerung, die Stand 2020 aber noch nicht im Shop zu sehen ist:
Der Serie können neben den Hauptinhalten auch Nebeninhalte zugewiesen werden (z. B. Prequels, Kurzgeschichtenbände, Novellen).

Verwandte Inhalte zur Serie hinzufügen:

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„Verwandte Inhalte“ auswählen und das Buch danach einer Kategorie zuordnen.

Kategorien für verwandte Inhalte

Bisher werden nur die vollgültigen Serientitel als Teil der Serie dargestellt. (Also nur Band 1, 2, usw.)
Zusatzbücher sind noch nicht auf der Serienseite zu sehen. Amazon plant aber, dies mit der Zeit zu ändern, sodass potenzielle Leser bestens informiert sind, welche Inhalte sonst noch zur Serie dazugehören.

Serie ohne Nummerierung:

Serien, deren Bände nicht zwingend in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden müssen, können ebenfalls eine Serienseite erhalten. Hierzu muss auf der Seriendetailseite bei „Lesereihenfolge“ „ungeordnet“ ausgewählt werden.

Was ich mir zur Belohnung für die Fertigstellung der Worms-Bücher gekauft habe

Unlängst habe ich ja Worms 3 und Worms 1,5 veröffentlicht. Und was ist wohl das Schönste daran? Die Nervosität beim Hochladen, die Aufregung, wenn ich auf „Jetzt veröffentlichen“ klicke? Das eigene Buch in der Hand zu halten und in alter Pedantenmanier gleich auf Kratzer, Fleckchen und sonstige Makel zu untersuchen – und erst seine Ruhe zu finden, wenn man unzufrieden sein kann?

Aber es ist schön, wenn man sich zur Belohnung etwas Tolles kaufen kann. In meinem Fall sind das immer Füller oder Bücher. Und deshalb habe ich mir für Worms 1,5 wie auch für Worms 3 jeweils einen Füller gegönnt.

Für Worms 1,5:

Faber-Castell Loom in B.

Ich habe ein richtiges Schnäppchen-Angebot gefunden, bei dem er nur ein Drittel vom gewöhnlichen Preis gekostet hat, ha!
Beim Modell, das ich gekauft habe, sind Deckel und Schaft beide aus etwa gleichfarbigem Metall. Die anderen Looms mit ihren farblich abgesetzten Deckeln gefallen mir nicht so sehr.

Nass schreibende Federn sind mir am liebsten; auch dürfen sie nicht zu dünn sein. Deshalb nahm ich den Füller in Federbreite B.
Er schreibt vortrefflich! Großzügiger Tintenfluss, der auch bei schnellem Schreiben nicht abbricht.
Nur das Gewicht ist mir einen Tick zu viel. Für langes Schreiben würde ich wohl einen anderen Füller nehmen. (Viele Leuten stecken ja beim Schreiben den Deckel auf; das würde diesen Loom noch einiges schwerer machen. Ich dagegen halte den Deckel immer in der Hand, als ob er sonst gleich verloren ginge.)

Für Worms 3:

Lamy Studio in B

Der Füller ist gewiss nicht der schönste in meiner Sammlung: schlichtes Design, gebürstetes Metall, gummiertes Griffstück. Ich mag lieber verchromte Füller mit allerlei Zierwerk, und dazu ein Griffstück aus Metall.

Aber die Feder des Lamy Studio:

Ein Traum! Das ist die beste Feder, die ich habe. <3 Nass, super nass, sodass die Tinte im Lampenlicht glänzt wie ein Fluss; zuverlässig bei jedem Schwung, bei jedem Punkt; geradezu majestätisch gleitet die Feder übers Papier und erweckt den Eindruck, als müsste jeder Gedanke ebenso einfach in den Kopf wie aufs Papier gelangen. Der Studio gibt mir das Gefühl, als wäre alles, was ich mit ihm niederschreibe, bedeutend und wichtig. Dies ist der Füller, mit dem man sein Testament schreiben kann, mit dem man die Strategie für eine Firmenübernahme notieren oder, wenn man die Geistesgaben dazu hat, sich den Literaturnobelpreis verdienen kann. Ich kann also damit mein Testament schreiben.

Ich war begeistert vom ersten Strich an. Der Lamy Studio gefällt mir so sehr, dass ich ihn für dünnes, gewöhnliches Papier gar nicht erst benutze: Er hat nur das teure verdient.

Viel Wundersames melden Foren alter Zeit über den Pelikan M200: Er sei perfekt geeignet für langes Schreiben, sei immer flüssig, zuverlässig, der beste unbestritten. Meine zwei M200 haben mich nicht so sehr begeistert. Der blaue ist toll, aber etwas kratzig, und der grüne hat meine aufgrund Preis und allgemeinen Lobes zugegebenermaßen sehr hohen Erwartungen nicht erfüllt. An meinen Jinhaos für 1 Euro habe ich stets mehr Freude gehabt.
Der Parker IM ist ein wackerer Schreiberling, wie auch die Urbans. Preis-Leistung ist bei den Jinhaos hervorragend; bei den Baoers ebenso, bei den Online-Füllern auch; meine alten Lamys (al-Star und Vista) aus Schulzeiten sind in der Lage, die Erzählungen von der vielgerühmten deutschen Qualität noch immer aufrechtzuerhalten. Mein Diplomat Traveller ist schön anzusehen und schreibt sehr gut; meine heißgeliebten Noodler’s sind exzentrisch und schreiben alle wunderbar.

Doch der Meisterschreiber von Herbertingen ist fortan der Lamy Studio.

Und was ich mir noch gekauft habe:

„Im Glanz der Krone“ – Erinnerungen der Kaisertochter Viktoria Luise

Viktoria Luise, Herzogin von Braunschweig, war die einzige Tochter von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg.
In hohem Alter schrieb sie mehrere Bücher über ihr Leben. Das zuerst erschienene, das die Ereignisse bis zum Zeitpunkt seiner Abfassung in den 60er Jahren schildert, habe ich schon vor Jahren gekauft.
Als ich herausfand, dass es noch andere gibt, habe ich gleich eines bestellt. „Im Glanz der Krone“ – natürlich muss ich das haben! Zumal es (inkl. Porto) nur 7 Euro gekostet hat.

Doch vor allem

enthält dieses Buch

im Vorsatzblatt

die Original-Unterschrift

der Autorin.

Der Tochter von Kaiser Wilhelm II.!

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich möchte es nochmals wiederholen:

Die echte Tochter des echten Kaiser Wilhelm II. hat ein Buch signiert, das jetzt bei mir, mir in der Provinz, im Regal steht!

Ist das nicht der Wahnsinn???!!!!?????!!!

Nun gut, wer meiner Begeisterung verständnislos gegenübersteht oder mir Einwände wie „Aber Adlige sind auch nur Menschen, und dazu keine besonders tollen“ zu erwidern geneigt ist, der sollte vielleicht nicht unbedingt meine Worms-Bücher oder den „Kaiser von Huwelreich“ lesen. Die sind nämlich, modern gesagt, Monarchie-Fanfiction.

Jetzt wisst ihr es:

Zwei Füller und ein Buch mit der Unterschrift von Viktoria Luise. Das waren meine Belohnungen für Worms 1,5 und Worms 3. Möchte wissen, was ich mir zur Fertigstellung von Worms 4 leiste, wenn ich mein Lebens“werk“ beende.

Oh, und außerdem habe ich mir noch ein Buch aus den 20er Jahren bestellt. Für zehn Euro. „Meine Vorfahren“ von Kaiser Wilhelm II.
Auf dem Umschlag ist die Unterschrift eingeprägt. 🙂

Veröffentlichung: Der König von Burgund und der Herzog

Nach vielen Jahren als Geisel ist Hagen wieder zurück am Wormser Königshof. Dort schlagen ihm Neid und Argwohn entgegen, und sein eigener Vater setzt alles daran, ihn von Macht und Einfluss fernzuhalten.

König Gunther ist völlig anders, als Hagen sich vorgestellt hat; doch Hagens Treue gehört ihm ganz. Zahlreiche Feinde planen, die Jugend und Unerfahrenheit des burgundischen Königs auszunutzen. Gunther und Hagen müssen in Schlachten für das Reich kämpfen, und sie schrecken auch vor Intrigen nicht zurück …

Dies ist der DRITTE Band einer vierteiligen Reihe.

Hier kann man es kaufen. (Es öffnet sich ein neuer Tab mit Amazon.)

Und vor allem kann man, wenn man schnell ist, noch sparen:

Um die Leserinnen und Leser, die seit langem schon darauf gewartet haben und immer wieder auf meinem Blog vorbeischauten, zu belohnen, habe ich den Preis zunächst auf 0,99 Euro gesetzt. Früher wären das 2 Mark gewesen! Und zu Zeiten der Hyperinflation hätte man damit überhaupt nichts anfangen können! Alle, die wegen Corona sparen müssen, können sich das Buch also gerade noch leisten! X-D
Und ich bin Schwäbin, da sind wir für gewöhnlich aufs Geld bedacht – doch falls ich wegen meiner extrem gnädigen Preispolitik aus der schwäbischen Gemeinschaft ausgestoßen werde, dann werde ich sagen: „Ich habe es gerne getan!“

Den Leserinnen und Lesern, die das Papierbuch zu kaufen gedenken (das übrigens auch schon da ist), kann ich leider preislich nicht so sehr entgegenkommen, weil natürlich die Herstellkosten gedeckt werden müssen. Tut mir leid. 🙁

Jetzt ist es also endlich da! Ich habe es schon gestern, am 22., hochgeladen, aber es dauerte bis gerade eben, bis es auf Amazon erschienen ist. Meine Nerven!

Es sind 464 Buchseiten in Papier! Für 0,99 Euro!

Wenn man 0,99 durch 464 teilt, dann kommt 0,0021 raus. Das heißt, eine Seite kostet weniger als 0 Euro. Oder so. (Mathe war nie so meins. Ich bin wie Wagner: Man muss sich schöne Sachen kaufen vom Geld, sonst hat man nichts davon.)

Warum ich das versprochene Veröffentlichungsdatum nicht einhalten konnte

Wer regelmäßig auf meinem Blog vorbeischaut, hat gewiss gelesen, dass ich die Veröffentlichung von Worms 3, „Der König von Burgund und der Herzog“ für den 15. Oktober 2020 geplant hatte. Der 15. kam und ging vorbei, und kein Worms-Buch kam heraus!
Nein, es lag nicht an mangelndem Eifer meinerseits. Wäre alles nach Plan verlaufen, hätte ich den Termin einhalten können. Aber dann kam, wie immer, das Leben dazwischen: Lili, die echte Lili, das Schwarzköpfchen, wurde krank. Inzwischen geht es ihr wieder gut, aber die ersten Tage waren so schlimm … Ich wusste nicht, ob sie es schaffen wird. Mit viel Pflege von mir und ganz viel Tapferkeit hat sie es jedoch überstanden! Ihr Männchen, der Blaue Baron, der leider schuld daran war, da er sie gebissen hat, hat sie auch ganz lieb unterstützt. Wenn er beißt, meint er das nämlich nicht böse; er hat noch nie verstanden, dass das wehtut.

Nun könnt ihr euch denken, dass ich in dieser Lage nicht so produktiv sein konnte wie geplant. Obwohl ich vor Sorgen ganz fertig war, habe ich trotzdem mein Möglichstes getan, da ich das Buch zum versprochenen Termin rausgeben wollte. Doch es ging einfach nicht.

Ich denke, dass die Besucherinnen meines Blogs, die sich auf das Buch gefreut haben, natürlich Verständnis haben. Meine geliebten Köpfchen sind mir so wichtig, und nur wenn es ihnen gut geht, geht es mir auch gut.

Und als dann langsam sicher war, dass sie es überstehen wird, nahm ich mir bewusst das Wochenende frei, weil ich psychisch so erschöpft war. Ich hatte an den Tagen davor oft bis nachts um halb zwei gearbeitet.

Da ich meine Deadline nicht hatte einhalten können, waren ein paar Tage mehr oder weniger jetzt auch egal. Und vermutlich liest ohnehin kaum jemand regelmäßig meinen Blog, also war die einzige Person, die auf die Deadline gewartet hat, wohl nur ich.

Deshalb habe ich mir dann bewusst Zeit gelassen. Außerdem habe ich wieder ein paar Bücher gelesen. In den letzten Wochen bin ich nicht wirklich dazu gekommen.

Hier die Bücher:

  • Verwandte, Freunde und Getreue von Gerd Althoff
  • Ein Buch über die Außenpolitik des Dr. R.
  • Ein C.H.Beck-Wissen-Buch über die Kirchen im Dr. R. (Der Verlag C. H. Beck hätte meiner Meinung nach erwähnen sollen, dass das Hauptaugenmerk des Buches auf der Evangelischen Kirche liegt. Ich persönlich hätte eine 50:50-Aufteilung erwartet; stattdessen ging es zu 80 % um die Evangelischen. Hätte ich das gewusst, hätte ich es nicht gekauft, denn ich hatte auf eine ausgeglichenere Aufteilung gehofft. Aber interessant war es natürlich trotzdem.)
  • Die Moltkes von Olaf Jessen.
    Sehr schön! Vor allem gut, dass die Erhebung in Schleswig-Holstein ausführlich behandelt wurde. Darüber hatte ich vorher noch nicht so viel gelesen.
    Die geplante Biographie über den Feldmarschall erscheint ja erst Ende August nächstes Jahr. 🙁
  • Ein Buch über Konradin, den letzten Staufer
  • Ein Buch über Robert Schumann.
    Das hatte ich mir vor Jahrmillionen gekauft, als ich noch dachte, ich würde mich für Komponisten allgemein interessieren. 23 Wagner-Bücher später weiß ich es besser.
  • Ein Buch über Christenverfolgung in der Antike.
    Von C. H. Beck Wissen, was denn sonst!
  • Ein Buch auf Portugiesisch über den Geschichtsunterricht in Schulen in Lateinamerika.
    Jo mei, es hat mich halt interessiert. Und wisst ihr was? Die Schüler in Brasilien kennen den Investiturstreit!!!!! (Und die ähnlichen Konflikte)
    Das ergab eine Umfrage, in der ermittelt wurde, was die Schüler mit dem europäischen Mittelalter verbinden. Die dritthäufigste Antwort war: „Um tempo de confronto em muitos paises europeus entre a igreja e o Rei“ 🙂
  • Creating the Intellectual. Chinese Communism and the Rise of a Classification.
    Sehr interessant
  • Submerged on the Surface: Jews in Berlin 41-45
    Höchst interessant! Kann ich nur empfehlen. Kostet als eBook 0 Euro, genau wie die zwei darüberstehenden Bücher
  • Mein Bruder, der Papst von Georg Ratzinger und Michael Hesemann
  • Letzte Gespräche (mit dem Papst)
  • Ein Buch über Mathilde von Canossa
    Gut, dass es gebraucht nur 1 Euro gekostet hat. War mir zu vage geschrieben; dauernde Sprünge in der Chronologie; Gefasel über die Landschaft und das Lebensgefühl, und dann weitere Wischi-Waschi-Sachen (wie wohl ihre Persönlichkeit gewesen sei usw.), was wir heute ohnehin nicht mehr nachprüfen können. Zum Glück habe ich noch eine zweite Biographie von ihr bestellt, von einer bewährten Historikerin, da verspreche ich mir Präzision und Politik
  • Kaiserkinder.
    Ein Buch über Kaiser Wilhelm II. sieben Kinder

Veröffentlichung: Liebling des Unheils

Hagen von Tronje lebt als Geisel bei den Hunnen und hat sich für König Etzel schon in vielen Schlachten bewährt – kühner als jeder andere. Deshalb betraut der Hunnenkönig nur ihn mit den gefährlichsten Aufträgen. Als Etzel ihn losschickt, um eine Braut heimzubringen und seinen verschollenen Bruder zu suchen, sieht sich Hagen plötzlich mächtigen Feinden gegenüber und muss um sein Leben kämpfen.

Dies ist ein Begleitroman zur König-von-Burgund-Reihe, der zeitlich zwischen Band 1 und Band 2 spielt. Er schildert zusätzliche Abenteuer; man kann also auch auf ihn verzichten und direkt mit Band 2 fortfahren.

Die Vorkenntnis von Band 1 ist erforderlich!

Hier geht’s zu Amazon!

SCHWABEN-ALARM! SCHWABEN-ALARM!

Es kostet nur 0,89 Cent! Euch, den absoluten Worms-Fans zuliebe, habe ich den Mindestpreis ausgewählt!
Wenn ihr wollt, könnt ihr es mir mit einer tollen Rezension für dieses oder eines der anderen Bücher danken. 😉

Jetzt ist es da! Das Buch, dessen Arbeitstitel lapidar „Worms 1,5“ war!

Und allen, die auf Band 3 warten, möchte ich sagen:

15. Oktober.

Ich arbeite auf Hochtouren. (Letzte Korrekturdurchläufe, Klappentext, superwinzige ultimative Pedantenänderungen, die niemand außer mir bemerken würde, aber die mich, würde ich sie nicht vornehmen, um den Schlaf brächten – dieses Komma MUSS ein Strichpunkt sein, und im folgenden Satz ist eine Silbe zu wenig, und da muss jetzt noch ein GAR rein, ein SO oder ein UND!)

Doch bis Worms 3 kommt, könnt ihr euch mit Worms 1,5 – ach so, „Liebling des Unheils“ (und Liebling der Autorin) in Stimmung bringen.