{"id":506,"date":"2019-01-09T18:54:37","date_gmt":"2019-01-09T17:54:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lili-vogel.de\/wordpress\/?p=506"},"modified":"2019-01-09T18:54:37","modified_gmt":"2019-01-09T17:54:37","slug":"jahresrueckblick-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lili-vogel.de\/wordpress\/2019\/01\/09\/jahresrueckblick-2018\/","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2018"},"content":{"rendered":"<h1>Zahlen, Daten, Fakten:<\/h1>\n<h2>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/h2>\n<p>5<\/p>\n<p>Wie man einen Kaiser erpresst<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Blauwittern<\/p>\n<p>Dietrich von Bern. K\u00f6nig ohne Reich und Krone<\/p>\n<p>Der Kaiser, sein Feind und der Krieg<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Geschriebene W\u00f6rter:<\/h2>\n<p>Der K\u00f6nig von Blauwittern: keine Ahnung, da nicht protokolliert. Vielleicht 20.000<\/p>\n<p>Wie man einen Kaiser erpresst: 27.000<\/p>\n<p>Dietrich von Bern: 71.500<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel: 98.000<\/p>\n<p>Der Kaiser, sein Feind und der Krieg: 23.700<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und der Krieger: 98.000<\/p>\n<p>Summe: 338.000<\/p>\n<p>W\u00f6rter pro Tag: 926<\/p>\n<p>Also bitte!!! Dieses Jahr m\u00fcssen es pro Tag 2000 W\u00f6rter sein. Dann k\u00f6nnte ich am Ende theoretisch 730.000 W\u00f6rter geschrieben haben. Das entspr\u00e4che 9 B\u00fcchern \u00e0 300 Seiten.<br \/>\nIst das zu schaffen? Wohl kaum. Deshalb sind 500.000 W\u00f6rter mein Ziel f\u00fcr 2019!<\/p>\n<h2>Geschriebene Seiten:<\/h2>\n<p>Der K\u00f6nig von Blauwittern: keine Ahnung, da nicht protokolliert. Vielleicht 50?<\/p>\n<p>Wie man einen Kaiser erpresst: 115<\/p>\n<p>Dietrich von Bern: 290<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel: 360<\/p>\n<p>Der Kaiser, sein Feind und der Krieg: 100<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und der Krieger: 370<\/p>\n<p>Summe: 1280 Seiten<\/p>\n<p>Seiten pro Tag: 3,5<\/p>\n<p>Dieses Jahr m\u00fcssen es mindestens 8 pro Tag sein<\/p>\n<p>Da ich oft ganze Tage nicht zum Schreiben kam, wenn ich am \u00dcberarbeiten\/Diktieren\/Ver\u00f6ffentlichen war und diese Tage h\u00e4tte abziehen d\u00fcrfen, schreibe ich pro Tag eigentlich mehr. Tats\u00e4chlich sind es meistens 12 bis 14 handgeschriebene DIN-A4-Seiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Verk\u00e4ufe \u2013 Cashcows und Loser<\/h1>\n<h3>Der gr\u00f6\u00dfte Erfolg dieses Jahres und insgesamt:<\/h3>\n<p>Dietrich von Bern<\/p>\n<h3>Der solide zweite Platz:<\/h3>\n<p>Wie man einen Kaiser erpresst<\/p>\n<h3>Besser als erwartet:<\/h3>\n<p>Der K\u00f6nig von Blauwittern<\/p>\n<h3>Au\u00dfer Konkurrenz, da nonexistente Zielgruppe:<\/h3>\n<p>Der Kaiser, sein Feind und der Krieg<\/p>\n<h3>Die Entt\u00e4uschung des Jahres:<\/h3>\n<p>Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel<\/p>\n<p>Dieses Buch hatte den schlechtesten Start aller bisher ver\u00f6ffentlichten B\u00fccher. Neuver\u00f6ffentlichungen haben nach dem ersten Kauf (traditionell kaufe ich das Buch immer zuerst selber, ich m\u00f6chte es ja schlie\u00dflich auch als richtiges eBook auf dem Kindle haben) f\u00fcr gew\u00f6hnlich einen Verkaufsrang, der deutlich &lt; 10.000 ist. Der K\u00f6nig von Burgund musste schon mit einem gro\u00dfen Nachteil starten: Nach dem ersten Verkauf sprang er nur auf 14.000 hoch, was super schlecht ist. Die Gr\u00fcnde sind unten aufgef\u00fchrt.<br \/>\nMan k\u00f6nnte auch sagen, der K\u00f6nig von Burgund ist zum Untergang verurteilt.<br \/>\nHa! Ha! Ha!<\/p>\n<h1>Was ich gelernt habe:<\/h1>\n<h2>Niemals im Dezember ver\u00f6ffentlichen. Es sei denn, es handelt sich um ein Weihnachtsbuch.<\/h2>\n<p>Im Dezember wird der Buchmarkt \u00fcberschwemmt von Weihnachtsb\u00fcchern der Genres Krimi, Liebesroman und so weiter. &#8222;Ein Mord unterm Weihnachtsbaum&#8220;, &#8222;Ein ofenwarmer Kuss unterm Mistelzweig&#8220;, &#8222;Ein muskul\u00f6ser Weihnachtsmann zum Auspacken&#8220;, blabla, in der Hauptsache Weihnachten.<br \/>\nDas Buch, das ich Anfang Dezember ver\u00f6ffentlicht habe, hie\u00df &#8222;Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel&#8220;. H\u00e4tte es &#8222;und der Weihnachtsmann&#8220; gehei\u00dfen, h\u00e4tte es vielleicht eine Chance gehabt. Da es aber nicht weihnachtlich genug war, ist es vom Schlitten des Weihnachtsmann gnadenlos \u00fcberrollt worden.<\/p>\n<p>Fortan werde ich nie wieder im Dezember ver\u00f6ffentlichen. Ich halte mich an die Monate Februar bis Anfang M\u00e4rz, Mai, Juni und an September. Die Buchmesse-Monate werde ich vermeiden, und was im August passiert, wei\u00df ich noch nicht.<\/p>\n<h2>Deadlines sind hilfreich<\/h2>\n<p>Nur bei einem Projekt konnte ich die selbstgesetzte Deadline nicht einhalten, und das war vorletztes Jahr bei &#8222;Die Rose von Huwelreich&#8220;. Bei f\u00fcnf anderen Projekten habe ich mir eine Deadline gesetzt und eingehalten. Das werde ich fortan bei jedem Projekt so machen, au\u00dfer bei den Worms-B\u00fcchern.<\/p>\n<h2>Die Amazon-Kategorien sind v\u00f6llig verw\u00fcstet<\/h2>\n<p>Selfpublisher, die in Selfmarketing viel besser sind als ich, haben die Amazon-Kategorien geh\u00f6rig durcheinandergebracht und ihre B\u00fccher in Kategorien eingeordnet, in denen man sie beim besten Willen nicht suchen w\u00fcrde. Doch was sich in einer \u00fcberlaufenen Kategorie recht mau verkauft, steht in einer zweiten Kategorie, wo nicht so viel Konkurrenz herrscht, gleich ganz oben. Zweifellos raffiniert \u2013 den Lesern gegen\u00fcber nicht ganz so nett. Wer zum Beispiel in der Kategorie &#8222;Geschichte \u2013-&gt; Reformationszeit&#8220; sucht, findet auf Platz eins dieser Kategorie den Liebesroman &#8222;Frankfurt Calling: Ein Bad-Boy-Banker zum Vernaschen&#8220; (erfundenes Beispiel, es soll ja niemand vorgef\u00fchrt werden). Ob die Leser damit so gl\u00fccklich sind, wenn sie sich jedes Mal durch einen Dschungel aus Liebesromanen k\u00e4mpfen m\u00fcssen \u2013 aber egal.<br \/>\nIch (Streber!) habe meine B\u00fccher bisher immer brav in die Kategorien einsortiert, in die sie objektiv betrachtet auch hineingeh\u00f6ren. Beim neuen Burgund-Buch mache ich es auch so wie die anderen, ha! Das neue Buch spielt ja in Worms am Rhein, also werde ich mich f\u00fcr diese Kategorie entscheiden: Tiere &#8211;&gt; Wirbellose &#8211;&gt; Eklige Tiere &#8211;&gt; W\u00fcrmer. Da ist gar nicht viel los, kaum Konkurrenz, Platz 1 im W\u00fcrmer-Ranking ist mir sicher!<\/p>\n<h2>Diktieren im TextEdit ist besser als in Scrivener<\/h2>\n<h2>0,99-Euro-B\u00fccher haben auch keine besseren Chancen.<\/h2>\n<p>Viele B\u00fccher sind k\u00fcrzer als meine und es wird ein bedeutend h\u00f6herer Preis verlangt.<\/p>\n<h2>Selfpubbookcovers ist super<\/h2>\n<p>Super f\u00fcr Introvertierte. Da kann man das Cover einfach kaufen, selber den Titel draufschreiben, und fertig.<\/p>\n<h2>Das Thema Nibelungen verkauft sich schlecht<\/h2>\n<p>Wundervoll demonstriert von &#8222;Der K\u00f6nig von Burgund und die Geisel&#8220;. Ein Roman zum selben Thema von einem anderen Autor erschien zeitgleich mit meinem, und sein Verkaufsrang kr\u00e4nkelt ebenfalls so vor sich hin.<br \/>\nWas tun, wenn man einen Flop geschrieben hat? Ganz einfach: Band 2 ver\u00f6ffentlichen! (Echt jetzt, der steht schon in den Startl\u00f6chern, dann entlasse ich ihn eben in die Weiten des Worldwide Webs, es wird schon keinen k\u00fcmmern.)<\/p>\n<h2>Ich mag Twitter nicht.<\/h2>\n<p>Ist Geschmacksache. Lieber Facebook.<\/p>\n<h2>Lange Klappentexte kommen bei den Lesern besser an.<\/h2>\n<p>War schon lange mein Verdacht, und irgendwo habe ich es auch gelesen. Eine Buchbeschreibung muss viel vom Buch erw\u00e4hnen, mindestens drei Personen mit Namen einf\u00fchren, die Vorgeschichte beinhalten und \u00e4u\u00dferst ausf\u00fchrlich sein, also eigentlich eine halbe Inhaltsangabe \u2013 aber das gef\u00e4llt. Na gut \u2013 wenn&#8217;s gew\u00fcnscht wird, dann werde ich das so machen.<\/p>\n<h2>Die Leser lieben Pathos, ich auch, und ich werde nicht mehr darauf verzichten.<\/h2>\n<p>Jahrelang habe ich mich gez\u00fcgelt, damit es nicht zu pathetisch und salbungsvoll wird. Aber wenn man sich die beliebten B\u00fccher und Filme unserer Zeit (und die von fr\u00fcher auch) genauer anschaut, stellt man fest: Pathos und Tragik und Sich-selber-ernst-nehmen war immer schon wichtig. Die Masse will atemlos zuschauen, Selbstironie und Humor gef\u00e4llt nur einer Minderheit, und selbst Angeh\u00f6rige der Minderheit m\u00f6chten auch einmal ergriffen sein von Wucht und W\u00fcrde und Glanz und Glorie. Es lebe das Pathos! Und sch\u00f6ne Wagner-Inszenierungen! H\u00e4sslich wird das Leben auch von selber.<\/p>\n<h2>Egal, wie gut ein Buch ist, es gibt immer einen, dem es nicht gef\u00e4llt.<\/h2>\n<p>Und wenn es der eine selbsternannte Rebell ist, der meint, die Forelle, die gegen den Strom schwimmt, ist ein Held.<br \/>\nOder es ist der Rezensent einer Biographie \u00fcber einen bedeutenden adligen Staatsmann, der einr\u00e4umte, dass die Biographie nat\u00fcrlich exzellent sei, dann aber doch nur 3 Sterne vergab, weil er den Staatsmann f\u00fcr einen Trottel h\u00e4lt.<\/p>\n<h2>Was der einen Leserin missf\u00e4llt, gef\u00e4llt der anderen ganz besonders.<\/h2>\n<p>Das ist sch\u00f6n. Ich brauche mir also nicht mehr \u00fcber jeden Satz den Kopf zu zerbrechen, irgendjemand wird ihn schon in der Luft zerrei\u00dfen oder sich f\u00fcr ihn erw\u00e4rmen.<\/p>\n<h1>Was ich 2018 verbessert habe<\/h1>\n<p>Ich verwende jetzt Scrivener &#8211;&gt; der ganze Ver\u00f6ffentlichungsprozess ist optimiert<\/p>\n<p>Diktieren mit Dragon &#8211;&gt; schneller als tippen<\/p>\n<p>Buchtrailer erstellt mit Lumen5<\/p>\n<p>Buchbeschreibungen mit HTML erstellt! Juhu! (Also, au\u00dfer Zeilenumbruch habe ich nichts anderes gewagt, aber dieses Jahr wage ich mich vielleicht an eine gr\u00f6\u00dfere Schriftgr\u00f6\u00dfe!)<\/p>\n<p>Facebook-Werbung durchgef\u00fchrt. Erfolg (gemessen an Click-Through-Rate): etwas besser als durchschnittlich!<\/p>\n<p>Ziele f\u00fcr 2019 festgelegt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlen, Daten, Fakten: Ver\u00f6ffentlichungen: 5 Wie man einen Kaiser erpresst Der K\u00f6nig von Blauwittern Dietrich von Bern. 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